Monokratie

Monokratie (griechisch: mono ‚allein, einzeln‘, krateîn ‚herrschen‘) ist der Oberbegriff für Organisationsformen der Alleinherrschaft „innerhalb einer sozialen oder politischen Einheit (Gruppe, Organisation, Staat)“, bei denen die tatsächliche oder formelle letzte Entscheidungsgewalt bei lediglich einem Menschen liegt. Sie „bezeichnet ein Organisations- und Zuständigkeitsprinzip, bei dem die Führungs- und Entscheidungsgewalt nur von einer Person ausgeübt wird, die auch die Verantwortung für die getroffenen Entscheidungen trägt (monokratische Führung)“.

  1. Günter Hartfiel: Wörterbuch der Soziologie (= Kröners Taschenausgabe. Band 410). 2., überarbeitete und ergänzte Auflage. Kröner, Stuttgart 1976, ISBN 3-520-41002-8, S. 463.
  2. Klaus Schubert, Martina Klein: Das Politiklexikon. 4. Auflage. Bonn: Dietz 2006.