Monophagie
Monophagie (von altgriechisch μονοφαγία monophagía, deutsch ‚das nur einmal des Tages essen‘), auch Univorie, beschreibt die sehr enge Nahrungsbreite bzw. ein sehr enges Nahrungsspektrum von Spezialisten, die sich nur von einer oder wenigen sehr eng verwandten Nahrungsquellen (Organismen) ernähren. Bei Parasiten ist hierfür der Begriff monoxen etabliert. Tiere, denen ein breiteres Nahrungsspektrum zur Auswahl steht, werden als polyphag bezeichnet.
- ↑ Wilhelm Pape, Max Sengebusch (Bearb.): Handwörterbuch der griechischen Sprache. 3. Auflage, 6. Abdruck. Vieweg & Sohn, Braunschweig 1914 (zeno.org [abgerufen am 2. November 2021]). (Es wird auf das Wort μονοσιτία monositía mit derselben Bedeutung verwiesen.)
- 1 2 3 vergleiche Stichwort „monophag.“ In: Herder-Lexikon der Biologie. Spektrum Akademischer Verlag GmbH, Heidelberg 2003, ISBN 3-8274-0354-5
- ↑ Erwin Hentschel und Günther Wagner: Zoologisches Wörterbuch, Gustav Fischer Verlag Jena, 4. Auflage 1990, ISBN 3-334-00348-5