Morbus Fahr
| Klassifikation nach ICD-10 | |
|---|---|
| G23.8 | Fahr-Syndrom, Sonstige näher bezeichnete degenerative Krankheiten der Basalganglien - Kalzifikation der Basalganglien |
| ICD-10 online (WHO-Version 2019) | |
| Klassifikation nach ICD-11 | |
|---|---|
| LD20.4 | Syndrome mit Hirnverkalkungen als Hauptmerkmal |
| ICD-11: Englisch • Deutsch (Vorabversion) | |
Die Fahr-Krankheit oder Morbus Fahr (auch striatodentale Kalzifikation oder Fahr-Syndrom) ist die Bezeichnung für eine Verkalkung der Basalganglien des Gehirns (genaugenommen für eine Kalzinose zwischen Corpus striatum and Nucleus dentatus), welche nicht auf arteriosklerotische Prozesse zurückzuführen ist. Die Erkrankung ist nach Theodor Fahr (1877–1945) benannt, der sie 1930 beschrieb. Die Namensgebung ist umstritten, da sie verschiedene Krankheiten vermischt.