Moskauer Deklaration

Die Moskauer Deklaration (auch Moskauer Erklärung) war das Ergebnis der Moskauer Konferenz der alliierten Außenminister während des Zweiten Weltkriegs 1943. An der Moskauer Konferenz vom 19. Oktober bis 1. November 1943 nahmen die Außenminister der drei führenden alliierten Mächte USA, Großbritannien und UdSSR (Hull, Eden und Molotow) teil. Die Erklärung wurde am 30. Oktober 1943 in Moskau beschlossen und am 1. November 1943 veröffentlicht. Es galt, Hitler so schnell wie möglich zu besiegen, damit die ganze militärische Stärke der Alliierten gegen die Japaner in Ost- und Südostasien eingesetzt werden konnte. Daher sollte grundsätzlich geklärt werden, wie nach dem Sieg in Europa mit den Besiegten zu verfahren sei.

  1. Hellmut Andics: Die Insel der Seligen. Österreich von der Moskauer Deklaration bis zur Gegenwart. In: Neue Österreichische Geschichte in vier Bänden. Band 4. Molden-Taschenbuch Verlag, Wien / München / Zürich 1968, ISBN 3-217-05024-X, S. 9.