Movimiento por la Dignidad y la Independencia

Movimiento por la Dignidad y la Independencia (span. für Bewegung für Ehre und Unabhängigkeit), auch unter der Abkürzung Modin bekannt, war eine argentinische Partei, die landesweit aktiv war und dem extrem rechten politischen Spektrum zuzurechnen ist. Sie wurde 1990 von mehreren Ex-Militärs unter Führung von Aldo Rico, ihres bis heute prominentesten Politikers, gegründet. 2010 ging sie in der neuen Rechtspartei Partido del Campo Popular auf.

Die Partei nahm regelmäßig an landesweiten Wahlen teil, konnte jedoch als Erfolge nur den Gewinn eines Sitzes 1991 in der argentinischen Abgeordnetenkammer erzielen. Auf lokaler Ebene konnte sie dagegen als größten Erfolg den Erwerb des Bürgermeisterpostens im Partido San Miguel, einer Einheit mit etwa 300.000 Einwohnern, zwischen 1997 und 2003 verbuchen.

Um die Partei ranken sich zahlreiche Kontroversen, so wird insbesondere Rico und anderen Ex-Militärs vorgeworfen, die Verbrechen der Militärdiktatur (1976–1983), in der zahlreiche Regimegegner getötet wurden, zu verharmlosen.

In der Provinz Buenos Aires integrierte das Modín seit 2000 gemeinsam mit dem ehemaligen Partido Unidad Bonaerense eine rechte Regionalpartei unter dem Namen Partido Unidad Federalista.

  1. Bekanntmachung (Memento des Originals vom 13. Dezember 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. des Modin, 20. Juni 2011