Mozarts Briefe
Die Korrespondenz von Wolfgang Amadeus Mozart und seiner Familie stellt eines „der faszinierendsten Briefcorpora der Musikgeschichte“ dar, eine „im musikgeschichtlichen Kontext des 18. Jahrhunderts beispiellos[e]“ Sammlung biographischer, zeit- und sprachgeschichtlicher Dokumente. „Keine Musiker-Briefschaften vor diesen und nur wenige parallel zu ihnen enthalten einen vergleichbaren Reichtum an Mitteilungen über die handelnden Personen, ihre Empfindungen, ihre musikalischen Ansichten und die Umstände ihres Alltags. […] Ohne diese Briefe und Aufzeichnungen wüßten wir so gut wie nichts, jedenfalls kaum etwas Zusammenhängendes“ über diesen weltberühmten Komponisten, „sein Leben und seine schöpferische Tätigkeit“. (Ulrich Konrad). „Mozart partizipierte […] an der Briefkultur seines Jahrhunderts, aber auf eine uneigentliche und eigenwillige Weise, die Zuordnungen nicht einfach macht.“ (Laurenz Lütteken).
- ↑ Ulrich Konrad in: Mozart. Briefe und Aufzeichnungen. Bd. VIII. Einführung und Ergänzungen. dtv, München 2005, ISBN 3-423-59076-9, S. 7.
- 1 2 Laurenz Lütteken: Mozart. 2. Auflage. C. H. Beck, München 2018, ISBN 978-3-406-71171-8, S. 118.
- ↑ Ulrich Konrad in: Mozart. Briefe und Aufzeichnungen. Bd. VIII. Einführung und Ergänzungen. dtv, München 2005, ISBN 3-423-59076-9, S. 41.