Mschanez (Sambir)
| Mschanez | ||
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| Мшанець | ||
| Basisdaten | ||
| Staat: | Ukraine | |
| Oblast: | Oblast Lwiw | |
| Rajon: | Rajon Sambir | |
| Höhe: | 519 m | |
| Fläche: | 1,568 km² | |
| Einwohner: | 255 (2021) | |
| Bevölkerungsdichte: | 163 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 82090 | |
| Vorwahl: | +380 3238 | |
| Geographische Lage: | 49° 20′ N, 22° 46′ O | |
| KATOTTH: | UA46080170130064066 | |
| KOATUU: | 4625183701 | |
| Verwaltungsgliederung: | 1 Dorf | |
| Verwaltung | ||
| Adresse: | вул. М.Вербицького 2 82092 с. Стрілки | |
| Website: | Gemeinderat von Strilky | |
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Mschanez (ukrainisch Мшанець; russisch Мшанец, polnisch Mszaniec) ist ein Dorf im Südwesten der ukrainischen Oblast Lwiw mit etwa 150 Einwohnern (2025). Administrativ gehört Mschanez zur Landgemeinde Strilky im Westen des Rajon Sambir. Zuvor war es eine eigenständige Landratsgemeinde und lag bis 2020 im Rajon Staryj Sambir.
Das in der historischen Region Galizien gelegene Dorf wurde 1446 erstmals schriftlich erwähnt und in den Jahren 1904, 1907 und 1909 von Iwan Franko besucht, der hier bei der Organisation eines Lesesaals unterstützte. Im Dorf befindet sich unter anderem die Geburtskirche der Heiligen Jungfrau, ein griechisch-katholisches Kirchengebäude aus dem Jahr 1762.
Dies ist das am gründlichsten erforschte Dorf in historisch-ethnografischer Hinsicht nicht nur in der Ukraine, sondern in ganz Mittel- und Osteuropa, vor allem dank der Tätigkeit von Pater Mychajlo Zubryzkyj, der hier von 1883 bis 1914 als Seelsorger wirkte. Er verband den Dienst als Dorfpriester und Gemeindeaktivist mit umfangreicher wissenschaftlicher Arbeit über die Geschichte, Kultur und den Alltag des Dorfes und der umliegenden Region. Dabei zog er Iwan Franko, Wolodymyr Hnatjuk, Ilarion Swjentsizkyj und Fedir Wowk zu Feldforschungen in Mschanez hinzu. Auch die Historiker Mychajlo Hruschewskyj und Bohdan Barwinskyj erwähnten Mschanez in ihren Werken.