Schleim

Schleim (von mittelhochdeutsch slīm ‚Flüssigkeit von klebrig-schleimiger Konsistenz‘; lateinisch mucus oder mucilago, früher auch für ‚schleimiger Saft‘, ‚Pflanzensaft schleimiger Konsistenz‘) ist eine zähflüssige organische Absonderung, insbesondere von Schleimhäuten, die üblicherweise dem Schutz der Organoberfläche vor Austrocknung, Fremdpartikeln oder Abrieb dient. Schleim kann auch der Einhüllung und Abkapselung von unerwünschten Fremdkörpern dienen. Strukturbestimmende Hauptbestandteile des Schleims sind die Mucine.

  1. Gundolf Keil: Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes (= Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm. Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes), S. 426 (zu muzilago, muscilago und mucilago) und 464 (zu sleym bzw. slym und mucilago, auch als „Mucilaginosum“).