Multilateralismus

Unter Multilateralismus (von lateinisch multus „viel, zahlreich“; latus „Seite“) wird die Zusammenarbeit mehrerer Staaten bei der Lösung von politischen, gesellschaftlichen oder technischen Problemen verstanden, die grenzübergreifend sind.

Verwandte Begriffe oder Theorien sind bilateral (zwei Akteure) und unilateral (ein Akteur). In dem Zusammenhang seien auch die Konzepte Polarität, Isolationismus und die Regelbasierte Ordnung erwähnt.

  1. Definition gemäß Joachim Krause, Multilateralismus in einer multipolaren Welt. In: Politikum, Heft 4/2016, S. 5–12, hier S. 5.
  2. Lexikon der Entwicklungspolitik. Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, abgerufen am 23. Oktober 2025.
  3. Atsushi Tago: Multilateralism, Bilateralism, and Unilateralism in Foreign Policy. In: Oxford Research Encyclopedia of Politics. Oxford University Press, 2017, ISBN 978-0-19-022863-7, doi:10.1093/acrefore/9780190228637.013.449 (englisch, oxfordre.com [abgerufen am 23. Oktober 2025]).