Multimodale Schmerztherapie

Sie ist gleichbedeutend mit dem mittlerweile gebräuchlicheren Begriff der "interdisziplinären multimodalen Schmerztherapie" (IMST), die oftmals während eines teilstationären bzw. vollstationären Krankenhausaufenthalts angewendet wird.

Der Ansatz der multimodalen Schmerztherapie geht von einer kombinierten Schmerz-Behandlung aus, die eine mindestens siebentägige interdisziplinäre Behandlung von Patienten mit chronischen Schmerzzuständen (z. B. Wirbelsäulenleiden, einschließlich Tumorschmerzen) unter Einbeziehung von mindestens zwei Fachdisziplinen, davon eine psychiatrische, psychosomatische oder psychologische Disziplin, nach einem ärztlichen Behandlungsplan mit Behandlungsleitung umfasst. Unter dieser Bezeichnung gibt es verschiedene standardisierte Verfahren mit einer Dauer von bis zu fünf Wochen. Einige Programme setzen zusätzlich nach einer längeren Pause eine erneute, kurze Behandlung ein, um die Behandlungsinhalte aufzufrischen.

  1. Interdisziplinär-multimodale Schmerztherapie. schmerzgesellschaft.de, abgerufen am 4. Juli 2025.
  2. DGAI, BDA und Deutsche Schmerzgesellschaft fordern: Schmerzmedizin muss Teil der Krankenhausreform sein. dgai.de, 3. Juli 2025, abgerufen am 4. Juli 2025.
  3. Was beinhaltet eine interdisziplinäre Schmerztherapie? cmsc.charite.de, abgerufen am 4. Juli 2025.