Mumadona Dias

Mumadona Dias (spanisch: Muniadona Díaz) (* um 900; † 968 als Nonne zu Guimarães) war zu ihrer Zeit die mächtigste Frau im Nordwesten der Iberischen Halbinsel, regierte von etwa 924 bis 950 als vierte Gräfin von Portugal – großteils gemeinsam mit ihrem Ehemann Hermenegildo González (portugiesisch: Hermenegildo Gonçalves, auch Mendo Gonçalves genannt) († 943/950) – resignierte 950, verteilte das Erbe ihres Ehemannes unter ihren Kindern, stiftete das Kloster São Mamede in Guimarães und die dortige Burg, die später zum Ausgangspunkt des portugiesischen Nationalbewusstseins wurde.