Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Daten
Ort Hamburg
Art
Architekt Carl Johann Christian Zimmermann
Eröffnung 21. September 1877
Besucheranzahl (jährlich) 213.000 (2023)
Betreiber
Stiftung des öffentlichen Rechts
Leitung
Website
ISIL DE-MUS-059918

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg ist ein Kunstgewerbemuseum in Hamburg. Es wurde 1877 als fünftes Kunstgewerbemuseum im deutschsprachigen Raum (nach Liegnitz, Leipzig, Wien und Berlin) gegründet. Das Museumsgebäude am Steintorplatz im Stadtteil St. Georg am Hauptbahnhof beherbergte bis 1970 auch eine Gewerbeschule und von 1876 bis 1905 das Realgymnasium des Johanneums. Das Museum wird von einer Stiftung des öffentlichen Rechts getragen und hat den Zweck einer „Einrichtung der Kultur, insbesondere der Kunst und angewandten Kunst, mit seinen Sammlungen aus den europäischen, antiken und asiatischen Kulturkreisen“.

Die Sammlung umfasst über 600.000 Objekte und ist in vierzehn Bereiche aufgeteilt. Hervorzuheben sind mehrere Period Rooms, darunter der Spiegelsaal aus dem Budge-Palais, das „Pariser Zimmer“ und Verner Pantons Spiegel-Kantine. 2015 kamen 241.000 Besucher, im Jahr 2023 waren es 213.000 Gäste.

  1. Museum of industrial art at Liegnitz, Journal of the Society of Arts, London, Vol. 2 (357-359), 1853
  2. Satzung der Stiftung öffentlichen Rechts „Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg“, HmbGVBl. 2013, S. 168, § 2 Abs. 1. PDF
  3. Julika Pohle: Museum hat die Jugend im Visier. Welt Online, 14. Januar 2016
  4. Hamburger Rothenbaum-Museum verliert Besucher | Monopol. Abgerufen am 31. Juli 2025.