Musikviertel (Leipzig)
Als Musikviertel wird inoffiziell das Wohngebiet der Leipziger Südwestvorstadt bezeichnet. Es gehört zum Ortsteil Zentrum-Süd im Stadtbezirk Mitte. Der Name geht auf die im Stadtteil als erste gebauten Musikinstitutionen des zweiten Gewandhauses (alias Neues Concerthaus) und des Neubaus des Königlichen Conservatoriums der Musik zurück. Mehrere Straßen des Viertels sind nach Komponisten benannt, deshalb wird – fälschlicherweise – auch der Begriff Musikerviertel verwendet. Charakteristisch für das Musikviertel ist die Vielzahl von Bauwerken des Historismus; zahlreiche Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Für das gesamte Viertel gilt seit 1991 eine Ensembledenkmal- und Erhaltungssatzung. Es hat eine Fläche von rund 40 Hektar und ungefähr 5.000 Einwohner.
- 1 2 Susann Buhl, Tobias Gohlis: Leipzig. DuMont, Ostfildern 2009, ISBN 978-3-7701-7233-7, S. 166, Google Books.
- ↑ Das Leipziger Musikviertel. Verlag im Wissenschaftszentrum Leipzig, 1997, ISBN 3-930433-18-4, S. 7.
- ↑ Bernhard Vogel: Eine klassische Pflanzstätte der Musik. In: Die Gartenlaube. Heft 19, 1892, S. 603–605 (Volltext [Wikisource]).
- ↑ André Loh-Kliesch: Musikviertel. In: Leipzig-Lexikon, abgerufen am 18. Mai 2020.
- ↑ Die Stadt Leipzig gibt auf einer ihrer Websites Musikerviertel als Alternativnamen für das Bachviertel an.
- ↑ Wohn- & Bürgerhäuser im Leipziger Musikviertel. Musikviertel e. V. (Hrsg.), Sax Verlag, Beucha 2007, ISBN 978-3-86729-010-4, S. 18.
- ↑ Wohn- & Bürgerhäuser im Leipziger Musikviertel. Musikviertel e. V. (Hrsg.), Sax Verlag, Beucha 2007, ISBN 978-3-86729-010-4, S. 8.