NS-Dokumentationszentrum München

Das NS-Dokumentationszentrum München – Lern- und Erinnerungsort zur Geschichte des Nationalsozialismus ist eine Einrichtung der Landeshauptstadt München gemeinsam mit dem Freistaat Bayern und der Bundesrepublik Deutschland.

Das NS-Dokumentationszentrum dient der Auseinandersetzung mit der Geschichte und den Folgen des NS-Regimes und der zukunftsorientierten, historisch-politischen Bildungsarbeit am Standort des ehemaligen Braunen Hauses, der NSDAP-Parteizentrale. Ein Schwerpunkt der Dokumentationsarbeit liegt auf der Rolle Münchens als „Hauptstadt der Bewegung“ beim Aufstieg der NSDAP und der Durchsetzung des Nationalsozialismus. Das Bildungsprogramm ist auf Schulklassen aller Altersstufen ausgerichtet.

Das Zentrum an der Brienner Straße im Kunstareal München wurde am 70. Jahrestag der Befreiung Münchens, am 30. April 2015, eröffnet. Am 6. Februar 2018 wurde der bis dahin namenlose Platz vor dem Zentrum nach dem Holocaust-Überlebenden Max Mannheimer benannt, der sich als einer der bekanntesten Zeitzeugen in Deutschland stark für den Bau des NS-Dokumentationszentrums in München eingesetzt hatte. Die neue Adresse des Zentrums ist Max-Mannheimer-Platz 1.

  1. Stefan Mühleisen: NS-Dokuzentrum soll am 30. April 2015 öffnen. Süddeutsche Zeitung, 11. April 2014, abgerufen am 7. Februar 2018.
  2. Jakob Wetzel: Das NS-Dokuzentrum liegt jetzt am Max-Mannheimer-Platz. Süddeutsche Zeitung, 6. Februar 2018, abgerufen am 7. Februar 2018.