Nablus-mask-like-facial-Syndrom
| Klassifikation nach ICD-10 | |
|---|---|
| Q93.5 | Sonstige Deletionen eines Chromosomenteils |
| ICD-10 online (WHO-Version 2019) | |
Das Nablus-mask-like-facial-Syndrom zählt zu den Monosomien oder Mikrodeletionssyndromen und ist eine sehr seltene angeborene Erkrankung mit den Hauptmerkmalen eines Maskengesichtes.
Synonyme sind: Mikrodeletionssyndrom 8q22.1; Monosomie 8q22.1; Chromosom 8q22.1 Deletionssyndrom.
Die Bezeichnung bezieht sich auf die Stadt Nablus in den palästinensischen Autonomiegebieten und wurde im Jahre 2000 durch den Erstbeschreiber, den Humangenetiker Ahmad S. Teebi, geprägt.
- ↑ Eintrag zu Nablus mask-like facial-Syndrom. In: Orphanet (Datenbank für seltene Krankheiten)
- ↑ A. S. Teebi: Nablus mask-like facial syndrome. In: American journal of medical genetics, Dezember 2000, Band 95, Nr. 4, S. 407–408; PMID 11186902.