Nachschrift zum ›Namen der Rose‹
Die Nachschrift zum ›Namen der Rose‹ (italienisch: Postille a «Il nome della rosa») ist kein herkömmliches Nachwort, sondern ein literaturtheoretischer Essay von Umberto Eco.
Der Bestsellerautor Eco, der sich als Philologe und Mediävist seit den 1960er-Jahren mit Semiotik und Rezeptionsästhetik beschäftigte, erläutert in 14 Abschnitten selbstreflexiv das „Wie und Warum“ der Entstehung seines 1980 erschienenen Romans Der Name der Rose:
“L’autore non deve interpretare. Ma può raccontare perché e come ha scritto.”
„Der Autor darf nicht interpretieren. Aber er kann erzählen, wie und warum er geschrieben hat.“
– Umberto Eco: Nachschrift zum ›Namen der Rose‹, dtv 11. Auflage 2012, S. 17
Mit Witz und ironischem Augenzwinkern setzt Eco sich mit den Deutungsversuchen seiner Leser und Rezensenten auseinander.
- ↑ italienisch „postille“ ist der Plural von „postilla“ (lateinisch: post illa (verba) "nach diesen (Worten)") und wäre somit pluralisch zu übersetzen, z. B. Nachträge, Anmerkungen.
- ↑ Umberto Eco: Nachschrift zum ›Namen der Rose‹, dtv 11. Auflage 2012, ISBN 978-3-423-10552-1.
- ↑ Umberto Eco: Il nome della rosa (Reihe „I grandi tascabili“), Bompiani, VII. überarbeitete und verbesserte Ausgabe, Mailand Februar 2015, S. 583, ISBN 978-88-452-7865-5