Photopisches und skotopisches Sehen
Photopisches Sehen, auch Tagsehen oder Zapfensehen, bezeichnet das Sehen des Menschen bei ausreichender Helligkeit. Im Gegensatz dazu steht das skotopische Sehen, auch Nachtsehen oder Stäbchensehen, bei geringer Helligkeit und dem Übergangsbereich, dem mesopischen Bereich oder Dämmerungssehen. Die Wörter sind von altgriechisch φῶς phôs, deutsch ‚Licht‘, altgriechisch μέσος mésos, deutsch ‚Mitte‘, altgriechisch σκότος skótos, deutsch ‚Dunkelheit‘ und altgriechisch -ωπός -ōpós, deutsch ‚-sichtig‘ abgeleitet. Der wesentliche Unterschied zwischen Tag- und Nachtsehen besteht in der Wahrnehmung der Farben beim Tagsehen, während bei unzureichender Leuchtdichte während des Nachtsehens keine Farben wahrgenommen werden.