ÖBB Nahverkehrs-Doppelstockwagen
| ÖBB Nahverkehrs-Doppelstockwagen | |
|---|---|
| Nummerierung: | 26-33.000–159 26-33 200–249 26-33 500–542 26-33 900–905 CAT 86-33 000–036 86-33 100–119 86-33 200–214 80-33 900–902 CAT |
| Anzahl: | 253 Zwischenwagen 72 Steuerwagen |
| Hersteller: | SGP Verkehrstechnik, ÖBB-Technische Services, Jenbacher Transportsysteme, Siemens Transportation Systems (Prag) |
| Baujahr(e): | 1996–2009 |
| Gattung: | Wendezug |
| Spurweite: | 1435 mm (Normalspur) |
| Länge über Puffer: | Steuerwagen: 27,1 m Zwischenwagen: 26,8 m |
| Höhe: | 4,632 m |
| Drehzapfenabstand: | 20 m |
| Leermasse: | Steuerwagen: 49 t Zwischenwagen: 48 t |
| Höchstgeschwindigkeit: | 140 km/h |
| Kupplungstyp: | Schraubenkupplung |
| Zugbeeinflussung: | Indusi (erste Serie) PZB 90 (ab zweiter Serie) |
| Sitzplätze: | Steuerwagen: 86 Zwischenwagen: 114 |
Die Nahverkehrs-Doppelstockwagen der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) sind doppelstöckige Wendezuggarnituren für den Nahverkehr. Sie sind seit 1996 zunächst im Regionalverkehr, später auch im S-Bahn-Verkehr sowie beim Wiener Flughafenshuttle City Airport Train im Einsatz. Die Wagen wurden von SGP Verkehrstechnik, Siemens Transportation Systems (Prag), Jenbacher Transportsysteme und ÖBB-Technische Services gebaut.
Die Wagen tragen die Baureihenbezeichnung 26-33 (Zwischenwagen) und 80-33 bzw. 86-33 (Steuerwagen). Sie wurden nachträglich vom am Bau beteiligten Unternehmen Siemens in die Viaggio-Baureihe eingeordnet und als Viaggio Twin bezeichnet. Zwischenwagen der gleichen Bauart wurden auch von den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) und Sihltal-Zürich-Uetliberg-Bahn (SZU) für die Re 450 beschafft.
Die Fahrzeuge wurden insbesondere für den Nahverkehr in der Ostregion Österreichs beschafft und sind seither hauptsächlich dort im Einsatz. Die Bundesländer Wien und Niederösterreich haben den Kauf durch Förderzahlungen unterstützt. Ein Teil der Fahrzeuge trug ein großes Wiesel-Symbol auf der Seite zwischen den oberen und unteren Fensterreihen, welches damals die Marke für den Regionalverkehr im Land Niederösterreich darstellte. Daher waren die Fahrzeuge umgangssprachlich auch als Wiesel oder Wiesel-Züge bekannt.
Eine Garnitur besteht einem Steuerwagen und üblicherweise bis zu vier Zwischenwagen, die von einer Lokomotive gezogen bzw. geschoben werden. Die Wagen verfügen an den Enden über eine Schraubenkupplung und einen Wagenübergang in normaler Höhe, sie können also freizügig mechanisch gekuppelt werden.