Naturschutzgebiet Laacher See

Laacher See

IUCN-Kategorie IV – Habitat/Species Management Area

Vögel am Laacher See.

Lage Landkreis Ahrweiler, Rheinland-Pfalz
Fläche 21,04 km²
Kennung NSG-7131-006
WDPA-ID 4398
Natura-2000-ID [http://natura2000.eea.europa.eu/Natura2000/SDF.aspx?site=DE5509301 DE-5509-301 DE-5509-301]
FFH-Gebiet 21,04 km²
Vogelschutzgebiet 3,54 km²
Geographische Lage 50° 25′ N,  16′ O
Meereshöhe von 270 m bis 410 m (ø 340 m)
Einrichtungsdatum 31. März 1940
Rahmenplan Rechtsverordnung (PDF; 120 kB)

Das Naturschutzgebiet Laacher See umfasst den Laacher See (3,59 km²) und seine Umgebung und wurde am 31. März 1940 zum Naturschutzgebiet erklärt. Mit einer Gesamtfläche von 21 km² einschließlich seiner Kraterrandbereiche ist der Laacher See das größte Naturschutzgebiet in Rheinland-Pfalz.

Hauptursache für den Schutz ist die dortige Vogelwelt. Der See ist als Brutgebiet für Wasservögel wie Haubentaucher, Blessralle, Teichralle, Teichrohrsänger, Rohrammer und andere sowie als Rast- und Überwinterungsgebiet für wassergebundene Vögel wichtig, da er nur in extrem strengen Wintern vollständig zufriert. Schell-, Tafel-, Reiher- und Krickente sind hier im Winter immer zu beobachten.

Weil der Schutzbedarf im Sommer geringer ist, erstreckt sich die Schutzzeit von Oktober bis März und der See kann im Sommer auch touristisch genutzt werden.

  1. Verordnung über das Naturschutzgebiet „Laacher See“ vom 31. März 1940
  2. Bundesamt für Naturschutz (Memento vom 26. Oktober 2007 im Internet Archive)