Nerv

Bei einem Nerv (lateinisch Nervus, Abkürzung N., Plural Nerven, nervi, Abkürzung Nn.; von altgriechisch νεῦρον neúron, deutsch Faden, ‚Sehne‘ oder auch ‚Schnur‘, ‚Saite‘, ‚Nerv‘) handelt es sich um parallel verlaufende Nervenfasern (Zellfortsätze: Axone und Dendriten), die in einer Bindegewebshülle liegen. Nerven gehören zum peripheren Nervensystem und dienen dem Informationsaustausch im tierischen Organismus.

  1. Vgl. dazu auch Friedrich Kluge, Alfred Götze: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 20. Auflage. Hrsg. von Walther Mitzka. De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck (21., unveränderte Auflage) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, 507–508 zu Nerv: Das Wort Nerv, als Sinnesleiter seit 1519 bei deutschen Ärzte, geht demnach über lateinisch nervus (‚Sehne‘, ‚Flechse‘, ‚Nerv‘, im Mittelalter als hohl gedachte „Lebenskraftader“) auf griechisch neũron (‚Sehne‘) zurück.