Neues Schloss Hummelshain, Jagd- und Residenzschloss

Das Neue Schloss Hummelshain ist ein Schloss in der Gemeinde Hummelshain im Saale-Holzland-Kreis in Thüringen. Es wurde 1880–85 als Jagd- und Residenzschloss der Herzöge von Sachsen-Altenburg durch die Berliner Architekten Ernst von Ihne und Paul Stegmüller errichtet und gilt als herausragendes Zeugnis der Baukunst des Historismus. Es ist der letzte landesherrliche Residenz-Neubau in Thüringen. und markiert somit den Schlusspunkt einer kulturellen Epoche.

2017 wurde es durch die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien als Baudenkmal von nationaler Bedeutung eingestuft und in das Denkmalpflegeprogramm „National wertvolle Kulturdenkmäler“ aufgenommen, um für das vom Verfall bedrohte Schloss nachhaltige Sicherungsmaßnahmen zu ermöglichen.

  1. Thüringer Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (Hrsg.): Stellungnahme des Landeskonservators betr. Neues Schloss Hummelshan. 26. Oktober 2016.
  2. Wulf Bennert: Windmühlengeschichten. 2018, S. 355 ff.
  3. Jagdschloss Hummelshain ist nun Baudenkmal nationaler Bedeutung. In: Ostthüringer Zeitung. 8. April 2017, abgerufen am 2. November 2024.