Schloss Neuschwanstein

Schloss Neuschwanstein
UNESCO-Welterbe

Vertragsstaat(en): Deutschland Deutschland
Typ: Kultur
Kriterien: (iv)
Referenz-Nr.: 1726
UNESCO-Region: Europa und Nordamerika
Geschichte der Einschreibung
Einschreibung: 2025  (Sitzung 47)

Schloss Neuschwanstein ist ein Baudenkmal in der bayerischen Gemeinde Schwangau. Die Dreiflügelanlage wurde in den Jahren 1869 bis 1892 im Auftrag des Königs Ludwig II. von Bayern nach Plänen von Eduard Riedel im Stil der Neuromanik erbaut. Als architektonisches Vorbild dienten mittelalterliche Ritterburgen. Hervorzuheben sind der Thronsaal, das Schlafzimmer und der Sängersaal. Mit über einer Million Besuchern zählte es 2024 zu den meistbesuchten und berühmtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands.

2025 wurde Neuschwanstein als Teil der Schlösser König Ludwigs II. von Bayern zum UNESCO-Welterbe ernannt.

  1. Benedikt Strobach: Besucherrekorde bei Bayerns Sehenswürdigkeiten 2024: Höchste Zahlen aller Zeiten an zwei Orten in München. In: tz.de. 12. Februar 2025, abgerufen am 2. August 2025.
  2. Welterbe: Die Schlösser König Ludwigs II. von Bayern: Neuschwanstein, Linderhof, Schachen und Herrenchiemsee. In: Deutsche UNESCO-Kommission. 2025, abgerufen am 11. Januar 2026.