Nichtleiter
Nichtleiter sind Stoffe, deren elektrische Leitfähigkeit mit weniger als 10−8 S·cm−1 bzw. einem spezifischen Widerstand von über 108 Ω·cm vergleichsweise gering und daher meist nicht relevant ist und unterhalb der von Halbleitern liegt.
Während der Begriff in der Physik für beliebige Materialien wie auch Gase und das Vakuum benutzt wird, meint man in der Technik meist nur Festkörper.
Andere teilweise synonyme Bezeichnungen sind:
- Isolator: Der Begriff Isolator meint neben der hier beschrieben Materialeigenschaft auch das nichtleitende Bauteil, das der Befestigung von elektrischen Bauteilen dient.
- Isolierstoff: Werden Nichtleiter zur Isolation elektrischer Leiter verwendet, etwa bei Kabeln, so nennt man sie Isolierstoffe.
- Dielektrikum: Bestimmen die Isolierstoffe die elektrischen Eigenschaften von elektrischen oder elektronischen Bauteilen (z. B. Kondensatoren oder Koaxialkabel), so bezeichnet man sie als Dielektrikum.
Zu den Nichtleitern gehören die meisten Nichtmetalle sowie Kohlenwasserstoffe und viele andere organische Verbindungen.
- ↑ Leonhard Stiny: Aktive elektronische Bauelemente: Aufbau, Struktur, Wirkungsweise, Eigenschaften und praktischer Einsatz diskreter und integrierter Halbleiter-Bauteile. Springer-Verlag, 2016, ISBN 978-3-658-14387-9, S. 7 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 26. November 2016]).
- ↑ Steffen Paul, Reinhold Paul: Grundlagen der Elektrotechnik und Elektronik 1: Gleichstromnetzwerke und ihre Anwendungen. Springer-Verlag, 2014, ISBN 978-3-642-53948-0, S. 10 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 26. November 2016]).
- ↑ Volkmar Seidel: Starthilfe Elektrotechnik. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-322-80016-9, S. 13 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 8. September 2016]).