Nico Hülkenberg

Nico Hülkenberg
Nation: Deutschland Deutschland
Formel-1-Weltmeisterschaft
Status: aktiv
Startnummer: 27
Erster Start: Großer Preis von Bahrain 2010
Konstrukteure
2010 Williams • 2012 Force India • 2013 Sauber • 2014–2016 Force India • 2017–2019 Renault • 2020 Racing Point • 2022 Aston Martin • 2023–2024 Haas • 2025 Kick Sauber • seit 2026 Audi
Statistik
WM-Bilanz: WM-Siebter (2018)
Starts Siege Poles SR
252 1 2
WM-Punkte: 622
Podestplätze: 1
Führungsrunden: 43 über 194 km
Stand: Großer Preis von Japan, 29. März 2026

Nicolas „Nico“ Hülkenberg (* 19. August 1987 in Emmerich) ist ein deutscher Automobilrennfahrer, der derzeit beim Audi F1 Team in der Formel 1 als Stammfahrer unter Vertrag steht.

Hülkenberg entschied sich im Anschluss an seine Zeit im Kartsport für eine Karriere im Monoposto und stieg Ende der 2000er-Jahre über die Formel BMW, den deutschen Formel-3-Cup sowie als Meister der Formel-3-Euroserie und GP2-Serie zur Saison 2010 in die Formel 1 auf. Er debütierte für Williams F1 und erzielte in Brasilien seine erste und einzige Pole-Position. Er gehörte folgend nur durch ein kurzes Intermezzo bei Sauber Motorsport unterbrochen einige Zeit zum Fahrerkader von Force India, wo er sich zum sehr zuverlässigen und effizienten Fahrer entwickelte und regelmäßig WM-Punkte sammelte. Er wurde parallel dazu mit Porsche im Jahr 2015 bei seinem einzigen Start in Le Mans Gesamtsieger. Das Renault F1 Team verpflichtete Hülkenberg zur Saison 2017, der große Erfolg blieb ihm in den Folgejahren allerdings versagt.

Am Jahresende 2019 musste Hülkenberg Renault verlassen und wurde Reservefahrer bei Racing Point bzw. beim Aston Martin F1 Team, wo er bis 2022 mehrmals die erkrankten Stammfahrer vertreten und mit guten Rennleistungen trotz fehlender Fahrpraxis auf sich aufmerksam machen konnte. 2023 kehrte er für das Haas F1 Team als Stammfahrer in die Formel 1 zurück und wurde schließlich Werksfahrer für Audi Motorsport, die ihn ab 2025 zum im Transformationsprozess befindlichen Team Sauber Motorsport holten. Hier gelang ihm sein erster Podiumsplatz in der Formel 1, nachdem er lange Zeit den Rekord des Fahrers mit den meisten Rennstarts ohne Top-3-Ergebnis gehalten hatte.