Niederösterreichische Kommunalstrukturverbesserung
Die Niederösterreichische Kommunalstrukturverbesserung (auch NÖ. Kommunalstrukturverbesserung) war eine Gebietsreform in Niederösterreich in den Jahren von 1965 bis in die 1970er-Jahre, die auf die Gemeindezusammenlegung von Kleingemeinden zu Großgemeinden abzielte. Innerhalb weniger Jahre wurde so die Zahl der Gemeinden in Niederösterreich von 1652 auf 559 reduziert. Ab den 1980er-Jahren wurden einzelne Zusammenlegungen rückgängig gemacht, sodass es in Niederösterreich mit Stand 2011 573 Gemeinden gibt.
- ↑ Dieter Klammer: Kommunalpolitiker und Ortsparteien in Österreich: eine empirische Untersuchung der lokalen Positionseliten in Österreichs Gemeinden. Trainer, 2000. S. 34.