Niederösterreichisches Alpenvorland
Als Niederösterreichisches Alpenvorland bezeichnet man das Gebiet des Alpenvorlandes in Niederösterreich, zwischen den Voralpen im Süden und der Donau im Norden.
Mit einer Breite zwischen 10 und 30 Kilometer verläuft es in West-Ost-Richtung zwischen der Enns, der alten oberösterreichischen Landesgrenze und dem Machland, über den Strudengau, das Tal der Donau von Ardagger bis Ybbs, südlich Wachau und Dunkelsteinerwald über St. Pölten, bis hin zum Donaudurchbruch bei Klosterneuburg, der Wiener Pforte. Die Seehöhe des Gebietes liegt zwischen 260 m ü. A. und 450 m ü. A. Über das Tullnerfeld, das sich nördlich der Donau fortsetzt, geht das Gebiet in die Waschbergzone, die österreichischen Anteile des Karpatenvorlandes, über.
Das Alpenvorland gehört zum Mostviertel und betrifft Teile der politischen Bezirke Amstetten, Melk, St. Pölten, die Stadt St. Pölten und Bezirk Tulln (von Westen nach Osten).
- ↑ A. Pehamberger: Überblick über die Böden des niederösterreichischen Alpenvorlandes; in Arbeitsgemeinschaft landwirtschaftlicher Versuchsanstalten abgerufen am 5. März 2013