Nikon F3
| Nikon F3 | |
| Typ: | Professionelle Kleinbild-Spiegelreflexkamera |
| Produktionszeitraum: | 1980–2001 |
| Objektivanschluss: | Nikon-F-Bajonett (Ai) |
| Filmformat: | 35 mm (Kleinbild) |
| Aufnahmeformat: | 24 mm × 36 mm |
| Sucher: | Spiegelreflex mit Wechselsucher |
| Sucherbildfeld: | 100 % |
| Sucheranzeigen: | Zeit, Blende, Blitzbereitschaft |
| Betriebsarten: | Manuell, Zeitautomatik |
| Filmtransport: | Manuell (Motor MD-4) |
| Bildfrequenz: | 5,5 (mit MD-4) |
| Belichtungsmessung: | Mittenbetont 80:20 |
| Messbereich: | LW 1-18 |
| Korrektur: | +/− 2 |
| Verschluss: | Titan-Rollo |
| Verschlusszeiten: | 1/2000 bis 8 s, B, T |
| Steuerung: | elektronisch |
| Blitzsteuerung: | TTL |
| Blitzanschluss: | X, F3-Typ |
| Synchronisation: | 1/80 s |
| Stromversorgung: | Knopfzelle |
| Gehäuse: | Kupfer-Legierung |
| Abmessungen: | 96,5 × 148,0 × 69,0 |
| Gewicht: | 700 g / 745 g |
| Ergänzungen: | Sucherbeleuchtung, Okularverschluss, Spiegelvorauslösung, Abblendtaste, Selbstauslöser, Drahtauslöseranschluss |
Die Nikon F3 ist eine für professionelle Anwendung konstruierte Kleinbild-Spiegelreflexkamera von Nikon und die dritte Kamera der Nikon-F-Serie. Sie wurde von 1980 bis 2001 gefertigt und ist damit eine der am längsten produzierten Profikameras überhaupt. Entwickelt wurde sie unter Mitwirkung des italienischen Designers Giorgetto Giugiaro, der mit dem charakteristischen roten Griffstreifen ein bis heute prägendes Gestaltungselement einführte.
Die Kamera setzte auf eine elektronische Steuerung des Verschlusses und brachte erstmals in der F-Serie eine Zeitautomatik mit sich, bei der die Verschlusszeit automatisch an die vorgewählte Blende angepasst wird. Die F3 war zugleich die erste Kamera der F-Serie, bei der sich der Belichtungsmesser im Kameragehäuse und nicht im Prismensucher befand.
Während ihrer mehr als zwanzigjährigen Produktionszeit galt die F3 als Standardkamera vieler Berufsfotografen und wurde auch nach dem Erscheinen der Nachfolgemodelle F4 (1988) und F5 (1996) weiterhin parallel angeboten. Neben der Grundversion erschienen zahlreiche Varianten wie die F3HP mit High-Eyepoint-Sucher, die Titanmodelle F3/T, die für Pressefotografen entwickelte F3P, sowie spezielle Ausführungen für NASA-Missionen.