Nir Galim

Nir Galim
נִיר גַּלִּים
Basisdaten
hebräisch:נִיר גַּלִּים
Staat: Israel Israel
Bezirk: Zentral
Gegründet: 1949
Koordinaten: 31° 49′ N, 34° 41′ O
Höhe: 21 m
 
Einwohner: 1219 (Stand: 2022)
 
Gemeindecode: 0720
Zeitzone: UTC+2
 
Gemeindeart: Siedlung
Nir Galim
נִיר גַּלִּים

Nir Galim (hebräisch נִיר גַּלִּים Nīr Gallīm, deutsch Neubruch der Wogen) ist eine Siedlung im Regionalverband Chevel Javne in Israel. Sie wurde im 1949 als Moschaw Schitufi (hebräisch מושב שיתופי) gegründet und hieß ursprünglich Nir weGal (hebräisch ניר וגל; deutsch: fruchtbar gemachtes Land (Neuland) und Wasserwelle). Die Gründer waren Holocaustüberlebende aus Ungarn und Osteuropa, darunter Zwillingspärchen, die die Menschenversuche von Josef Mengele überlebt hatten. In der Siedlung leben 1219 Menschen (Stand 2022).

2009 wurde in Nir Galim die Holocaustgedenkstätte Bet haEdut (מוזיאון בית העדות למורשת הציונות הדתית וזיכרון השואה) eingerichtet. Bei der Gedenkstätte befindet sich auch die Skulptur miSchoa liTekuma (hebräisch משׁוֹאָה לתְּקוּמָה; deutsch: von der Schoa zur Wiederauferstehung). Die Skulptur wurde von Katie Steely geschaffen.

  1. 2022 אוכלוסייה ביישובים. (XLSX; 119 kB) [Population and households by locality - 2022 Cens​us estimate]. Israelisches Zentralbüro für Statistik, 2025, abgerufen am 31. Januar 2026.
  2. homee.co.il
  3. Im Namen soll die Arbeit der Bewohner auf den neugebrochenen Feldern und am nahegelegenen Meer miteinander verbunden werden. (Hanna Bitan: 1948-1998: Fifty Years of 'Hityashvut': Atlas of Names of Settlements in Israel. Carta, 1999, ISBN 965-220-423-4, S. 48.)
  4. Lucette Matalon Lagnado, Sheila Cohn Dekel: Children of the Flames: Dr. Josef Mengele and the Untold Story of the Twins of Auschwitz. Penguin Books, USA 1992.
  5. 2022 אוכלוסייה ביישובים. (XLSX; 119 kB) [Population and households by locality - 2022 Cens​us estimate]. Israelisches Zentralbüro für Statistik, 2025, abgerufen am 31. Januar 2026.
  6. beit-haedut.org.il
  7. Bnei Akiva celebrates museum’s recognition of its pre-state work in UK. The Jerusalem Post