Noema (Phänomenologie)

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Das Noema (altgriechisch νόημα nóēma „Gedanke, Sinn, Gesinnung, Sinnesart, Vorhaben, Entschluss, Denkkraft“, zu νοεῖν noeín „wahrnehmen, denken“; siehe auch Nous) ist nach Husserl der Inhalt des Denkens, Sehens, Phantasierens, Meinens, also zum Beispiel der gedachte Baum, der phantasierte Minotaurus, der gesehene Mensch, aber auch der gedachte Gehalt eines Urteilsaktes (das „Urteil“ im Sinne des Geurteilten, heute meist Proposition genannt).

  1. Edmund Husserl: Ideen zu einer reinen Phänomenologie …, Band I (Husserliana III,1), § 94.