Nonnenfürzle

Nonnenfürzle (auch: Nonnenfürzchen) bezeichnet ein Schmalzgebäck aus dem süddeutschen Raum, es ist vor allem in Schwaben und im Allgäu bekannt.

Traditionell gegessen werden Nonnenfürzle zur Fastnacht, hergestellt werden sie aus Brandmasse: mit zwei Teelöffeln werden kleine Kugeln abgestochen und in heißem Fett schwimmend ausgebacken. Noch heiß wird das Gebäck in Zucker gewendet.

Im moselfränkischen Sprachraum wird das Gebäck, das dort ebenfalls vor allem an Fastnacht beliebt ist, als „Mäusjer“ („Mäuschen“) bezeichnet. Diesen setzte die Leiendecker Bloas mit „Es Faosenaocht“ ein musikalisches Denkmal.

  1. Volksfreund: Gesundheit an Fastnacht: So kommen Jecken gut durch die 5. Jahreszeit. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 21. Februar 2020; abgerufen am 21. Februar 2020.
  2. Leiendecker Bloas: Discografie. Abgerufen am 21. Februar 2020.