Norbert Röttgen
Norbert Alois Röttgen (* 2. Juli 1965 in Meckenheim (Rheinland)) ist ein deutscher Politiker (CDU) und Rechtsanwalt. Er ist stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag.
Röttgen ist seit 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages. Von 2005 bis 2009 war Röttgen Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. In der darauf folgenden Koalition von Union und FDP war er von 2009 bis 2012 Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Nach seiner Niederlage als CDU-Spitzenkandidat bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2012 wurde Röttgen als Bundesminister entlassen, blieb jedoch Abgeordneter des Deutschen Bundestages und erklärte die Außenpolitik zu seinem politischen Schwerpunkt. Zwischen 2014 und 2021 war Röttgen Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses.
Im Februar 2020 bewarb er sich erfolglos als Nachfolger von Annegret Kramp-Karrenbauer für das Amt des CDU-Vorsitzenden. Er unterlag im Januar 2021 bei dieser Wahl im ersten Wahlgang Friedrich Merz und Armin Laschet. Bei der Wahl zum CDU-Vorsitz 2022 bewarb er sich erneut, unterlag jedoch erneut im ersten Wahlgang Friedrich Merz.
Seit dem 13. Mai 2025 ist er stellvertretender Fraktionsvorsitzender für die Themen Auswärtiges, Verteidigung, Interparlamentarische Konferenz für die GASP und GSVP, Europarat und Menschenrechte.
- ↑ Constantin Magnis: Norbert Röttgen im Porträt: Der Getriebene. Cicero, 24. März 2012, archiviert vom am 19. Mai 2012; abgerufen am 8. Mai 2012.
- ↑ Eine Entlassung kann man nicht abschütteln. Die Welt, 4. November 2012, abgerufen am 5. Juli 2013.
- ↑ Norbert Röttgen weiterhin Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses. In: bundestag.de, 16. Januar 2018.
- ↑ zeit.de vom 18. Februar 2020: Die Jacke lieber gleich richtig knöpfen (Analyse)
- ↑ Dr. Norbert Röttgen. Abgerufen am 14. Mai 2025.