Nordöstlicher Stadtteil (Schweinfurt)
Nordöstlicher Stadtteil | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 3′ N, 10° 15′ O |
| Höhe: | 210–260 m ü. NN |
| Fläche: | 2 km² |
| Einwohner: | 2659 (31. Dez. 2022) |
| Bevölkerungsdichte: | 1.330 Einwohner/km² |
| Postleitzahlen: | 97421, 97422 |
| Vorwahl: | 09721 |
| Lage des Nordöstlichen Stadtteils
in der kreisfreien Stadt Schweinfurt | |
Kiliansberg um 1916 im Nordöstlichen Stadtteil | |
Der Nordöstliche Stadtteil, mit seinem Kerngebiet Kiliansberg, ist ein Stadtteil der kreisfreien Stadt Schweinfurt. Die Bezeichnung des Stadtteils wurde für amtlich-statistische Zwecke eingeführt (Bezirk 42), weshalb der Stadtteilname kaum im öffentlichen Bewusstsein ist, aber von Immobilienportalen übernommen wurde. Im Nordöstlichen Stadtteil liegt das Leopoldina-Krankenhaus.
Der südöstliche Bereich des Stadtteils, bis zum Höllental, wird auch als Altstadt bezeichnet. Hier lag die historische Wiege Schweinfurts, mit dem 791 erstmals urkundlich erwähnten Suuinfurtero marcu. Der Ort ist nicht mit der 1 Kilometer mainabwärts (südwestlich) gelegenen, heutigen Altstadt zu verwechseln, in die bis 1524 alle Bewohner der Altstadt übergesiedelt waren.
Im verlassenen Gebiet wurde danach großflächiger Weinbau betrieben, bis dort schließlich ab Ende des 19. Jahrhunderts ein Villenviertel errichtet wurde. Kiliansberg ist bis heute ein Synonym für Altschweinfurt. Auf die über tausendjährige Vergangenheit weisen mehrere Straßennamen hin. Zum Stadtteil gehört auch die am östlichen Rand gelegene Mainleite.
- ↑ Gemessen mittels BayernAtlas
- ↑ Stadt Schweinfurt/Zahlen, Daten und Fakten. Abgerufen am 20. Januar 2024. Melderegisterbasierte Einwohnerzahl
- ↑ Jugendhilfeplan der Stadt Schweinfurt/Übersichtskarte der Stadtteile und statistischen Bezirke. Abgerufen am 7. Februar 2025.
- ↑ Dr. Wolf-Armin Freiherr von Reitzenstein, Lehrbeauftragter für bayerische Namenkunde der Ludwig-Maximilians-Universität München, in: Peter Hofmann: schweinfurtfuehrer.de/Woher kommt der Name Schweinfurt? Abgerufen am 3. Februar 2021.
- ↑ Hubert Gutermann: Alt-Schweinfurt. 12. überarbeitete Auflage. Mediengruppe Main-Post, Würzburg 2006, ISBN 3-925232-22-2, S. 112.