Norway (Schiff)

Norway
Die Norway in den 1980er Jahren im Nordseekanal
Schiffsdaten
Flagge Frankreich Frankreich (1961–1979)
Norwegen Norwegen (1979–2006)
andere Schiffsnamen France (1960–1979)
Blue Lady (2006)
Schiffstyp Passagierschiff
Kreuzfahrtschiff
Heimathafen Le Havre (1961–1979)
Oslo (1979–2006)
Reederei Compagnie Générale Transatlantique
Norwegian Caribbean Line
Norwegian Cruise Line
Bauwerft Chantiers de l’Atlantique, Saint-Nazaire
Taufe 11. Mai 1960
Stapellauf 11. Mai 1960
Übernahme 19. November 1961
Verbleib 2006 Abbruch in Alang
Schiffsmaße und Besatzung
Länge 315,53 m (Lüa)
Breite 33,81 m
Tiefgang (max.) 10,48 m
Verdrängung 57.607 t
Vermessung 66.343 BRT (1961)
70.202 BRT (1984)
76.049 BRZ (1990)
 
Besatzung 1961–1974: 1253
1980–2003: 875
Maschinenanlage
Maschine 4 × Parsons-Dampfturbinen
Maschinen­leistungVorlage:Infobox Schiff/Wartung/Leistungsformat 128.712 kW (175000 PS)
Höchst­geschwindigkeit 35,21 kn (65 km/h)
Propeller 4 × Festpropeller
Maschinenanlage ab 1980
Maschine 2 × Parsons-Dampfturbinen
Maschinen­leistungVorlage:Infobox Schiff/Wartung/Leistungsformat 29.420 kW (40000 PS)
Höchst­geschwindigkeit 26,0 kn (48 km/h)
Propeller 2 × Festpropeller
Transportkapazitäten
Zugelassene Passagierzahl 1961–1974:
Erste Klasse: 407
Touristenklasse: 1637
1980–1990: 1944
1994–2003: 2565
Sonstiges
Registrier­nummern IMO 5119143

Die Norway war ein Transatlantikliner, der später zum Kreuzfahrtschiff umgebaut wurde. Sie wurde am 25. Juli 1956 von der französischen Reederei Compagnie Générale Transatlantique als France in Auftrag gegeben und entstand auf der Werft Chantiers de l’Atlantique in St. Nazaire. Am 11. Mai 1960 lief die France vom Stapel und wurde am 6. Januar 1962 von der Werft abgeliefert. Nach ihrer Jungfernkreuzfahrt kam die France ab dem 3. Februar 1962 als Zwei-Klassen-Schiff auf der Nordatlantikroute zwischen Le Havre und New York zum Einsatz.

Aufgrund des zunehmend unwirtschaftlichen Transatlantikdienstes wurde das Schiff 1977 verkauft und ab 1979 für die Norwegian Caribbean Line zum Kreuzfahrtschiff umgebaut und umbenannt. Die später in Norwegian Cruise Line umbenannte Reederei setzte sie insbesondere für Reisen in der Karibik ein. Das Schiff galt dabei als erstes, das darauf ausgelegt war, selbst als „Reiseziel“ attraktiv zu sein. Nach einer Kesselexplosion 2003 und folgend fast zwei Jahren des Aufliegens in Bremerhaven, ohne dass es zu einer Modernisierung kam, wurde es zur Abwrackung im indischen Alang verkauft und dort 2006 auf den Strand gesetzt.