Die Norway war ein Transatlantikliner, der später zum Kreuzfahrtschiff umgebaut wurde. Sie wurde am 25. Juli 1956 von der französischen Reederei Compagnie Générale Transatlantique als France in Auftrag gegeben und entstand auf der Werft Chantiers de l’Atlantique in St. Nazaire. Am 11. Mai 1960 lief die France vom Stapel und wurde am 6. Januar 1962 von der Werft abgeliefert. Nach ihrer Jungfernkreuzfahrt kam die France ab dem 3. Februar 1962 als Zwei-Klassen-Schiff auf der Nordatlantikroute zwischen Le Havre und New York zum Einsatz.
Aufgrund des zunehmend unwirtschaftlichen Transatlantikdienstes wurde das Schiff 1977 verkauft und ab 1979 für die Norwegian Caribbean Line zum Kreuzfahrtschiff umgebaut und umbenannt. Die später in Norwegian Cruise Line umbenannte Reederei setzte sie insbesondere für Reisen in der Karibik ein. Das Schiff galt dabei als erstes, das darauf ausgelegt war, selbst als „Reiseziel“ attraktiv zu sein. Nach einer Kesselexplosion 2003 und folgend fast zwei Jahren des Aufliegens in Bremerhaven, ohne dass es zu einer Modernisierung kam, wurde es zur Abwrackung im indischen Alang verkauft und dort 2006 auf den Strand gesetzt.