Nowi Sanschary

Nowi Sanschary
Нові Санжари
Nowi Sanschary
Basisdaten
Staat: Ukraine Ukraine
Oblast:Oblast Poltawa
Rajon:Rajon Poltawa
Höhe:77 m
Fläche:6,52 km²
Einwohner:7.902 (1. Januar 2022)
Bevölkerungsdichte: 1.212 Einwohner je km²
Postleitzahlen:39300
Vorwahl:+380 5344
Geographische Lage:49° 20′ N, 34° 19′ O
KATOTTH: UA53080310010064664
KOATUU: 5323455100
Verwaltungsgliederung: 1 Siedlung städtischen Typs, 46 Dörfer
Verwaltung
Adresse: вул. Незалежності буд. 41
39300 смт. Нові Санжари
Website: https://www.sanzhary.com.ua/
Nowi Sanschary
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Nowi Sanschary (ukrainisch Нові Санжари; russisch Новые Санжары Nowyje Sanschary) ist eine Siedlung städtischen Typs und war bis Juli 2020 das administrative Zentrum des gleichnamigen Rajons Nowi Sanschary im Südosten der ukrainischen Oblast Poltawa mit etwa 8000 Einwohnern (2023).

Die 1243 gegründete Ortschaft liegt am Ufer der Worskla, 35 km südlich vom Oblastzentrum Poltawa und besitzt seit Juli 1925 den Status einer Siedlung städtischen Typs. Nördlich von Nowi Sanschary verläuft die ukrainische Fernstraße M22, südöstlich mit eigenem Bahnhof die Bahnstrecke Borschtschi–Charkiw.

Am 20. Februar 2020 kam es im Ort zu gewaltsamen Anwohnerprotesten nachdem, aus der unter der COVID-19-Pandemie leidenden, chinesischen Stadt Wuhan ausgeflogene Ukrainer in ein ortsansässiges Sanatorium der ukrainischen Nationalgarde eingeliefert wurden, um sie dort unter Quarantäne zu stellen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zeigte sich über diesen Vorfall beschämt und der ukrainische Innenminister Arsen Awakow bezeichnete die Ausschreitung als „eine Schande vor der ganzen Welt“.

  1. https://rada.info/upload/users_files/21044987/12d27011f0af44be4526dfe349b48faf.pdf
  2. Ortsgeschichte Nowi Sanschary in der Geschichte der Städte und Dörfer der Ukrainischen SSR; abgerufen am 22. Februar 2020 (ukrainisch)
  3. Der Spiegel: Coronavirus: Ausschreitungen vor Quarantänestation in Ukraine – Der Spiegel – Politik. Abgerufen am 20. Februar 2020.
  4. Virus-Panik in der Ukraine - Angst essen Mitgefühl auf in Der Spiegel vom 21. Februar 2020, abgerufen am 22. Februar 2020