Nuclear Safety Commission of Japan

Die Nuclear Safety Commission of Japan (NSC, engl. für „Nuklearsicherheitskommission Japans“; jap. 原子力安全委員会, genshiryoku anzen iinkai, wörtl. „Atomenergiesicherheitskommission“) war ein Gremium von Wissenschaftlern, das die japanische Regierung in Angelegenheiten der Sicherheit kerntechnischer Anlagen beriet. Die Kommission wurde 1978 eingerichtet und setzte sich aus fünf Fachleuten aus den Bereichen Reaktortechnik und Strahlenbiologie zusammen, die jeweils vom japanischen Premierminister ernannt wurden; zudem konnte sie auf etwa 35 weitere Experten für Nuklearsicherheit zurückgreifen. Das Büro der NSC befand sich im Zentralen Regierungsgebäude Nr. 4 im Ministerienviertel von Kasumigaseki, Chiyoda, Tokio.

Die Kommission wurde zum 19. September 2012 aufgelöst und durch die Genshiryoku Kisei Iinkai ersetzt.

  1. The NSC Development History. (PDF) In: Nuclear Safety Commission of Japan. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 31. Juli 2012; abgerufen am 4. Mai 2011 (englisch).
  2. Japan nuclear commission fails to send experts to Fukushima. In: Kyodo News. 16. April 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 20. April 2011; abgerufen am 16. April 2011 (englisch).
  3. 原子力規制委、人事は横滑り 保安院と安全委19日廃止. In: Asahi Shimbun. 18. September 2012, abgerufen am 22. September 2012 (japanisch).