OPEC-Geiselnahme

Die OPEC-Geiselnahme begann am 21. Dezember 1975 in Wien während einer Ministerkonferenz der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) in Wien. Ein sechsköpfiges internationales Terrorkommando nahm 62 Geiseln, darunter 11 Erdölminister. Am Folgetag wurden die Minister und 22 weitere Geiseln nach Nordafrika entführt. Nie zuvor befanden sich so viele hochrangige Politiker in den Händen von Terroristen. Die Geiselnehmer, angeführt vom Venezolaner Ilich Ramírez Sánchez – genannt Carlos, der Schakal. – erschossen drei Menschen. Bis heute sind die genauen Tatabläufe und manche Hintergründe der Terroraktion ungeklärt.