Perwy kanal
| Perwy kanal | |
| Fernsehsender (Aktiengesellschaft (halbstaatlich)) | |
| Programmtyp | Vollprogramm |
|---|---|
| Empfang | Antenne, Kabel, Satellit |
| Bildauflösung | 576i (SDTV) 1080i (HDTV) |
| Sendestart | 1. Apr. 1995 |
| Sprache | Russisch |
| Sitz | Fernsehzentrum Ostankino Moskau, Russland |
| Eigentümer | Russische Staatliche Vermögensverwaltung und weitere Anteilseigner |
| Liste der Listen von Fernsehsendern | |
| Website | |
Perwy kanal (russisch Первый канал Pervyj kanal, offizielle englische Selbstbezeichnung Channel One Russia, deutsch Erster Kanal; bis 2002 ORT) ist ein halbstaatlicher Fernsehsender in Russland und der populärste des Landes. Er ist indirekter Nachfolger des ersten Programms des staatlichen sowjetischen Fernsehens. Der Hauptsitz des Senders befindet sich im Fernsehzentrum Ostankino unweit des Moskauer Fernsehturmes, daher war auch bis 2002 der Name Ostankino RT für den Sender gebräuchlich. Perwy Kanal sendet ein TV-Vollprogramm. Über das digitale Kabelfernsehen und den Fernsehsatelliten Hot Bird 6 ist eine internationale Programmschiene des Senders u. a. in Mitteleuropa zu empfangen. Die russische Regierung kontrolliert 51 % der Aktien des Senders, 49 % sind in privatem Besitz.
In der politischen Berichterstattung verfolgt der Kanal einen strikt kremltreuen Kurs und verbreitet die Propaganda der russischen Regierung. Zur Stützung des Regierungskurses werden auch gezielt Falschmeldungen verbreitet.
- ↑ Nutzungsvereinbarung zu Inhalten des Internetauftrittes. Pervy kanal, Stand: 26. Februar 2016; abgerufen am 3. Januar 2017
- ↑ Channel One Russia. Abgerufen am 31. Oktober 2015.
- ↑ Senderliste von Hot Bird 6 ( des vom 11. Dezember 2006 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Info. BBC News.
- ↑ Russlandanalysen 118. (PDF; 295 kB) Forschungsstelle Osteuropa, Universität Bremen, 17. November 2006.
- ↑ Christina Hebel: TV-Journalistin Marina Owsjannikowa: »Ich bin jetzt der Feind Nummer Eins hier«. In: Spiegel Online. 16. März 2022, abgerufen am 16. März 2022.