Oberflächenwasser

Oberflächenwasser ist auf der Oberfläche stehendes oder zur Vorflut abfließendes Wasser, das sich im Gegensatz zu Grundwasser und Bodenfeuchte offen und ungebunden auf der Erdoberfläche befindet.

Der veraltete Begriff Tagwasser wird teilweise noch im Bauwesen verwendet, wenn es etwa um die Abführung von Oberflächenwassern oder an die Oberfläche getretenem Grundwasser aus der Baugrube geht oder eine Schachtabdeckung tagwasserdicht ausgeführt werden soll. Auch das von der Oberfläche in Bergwerke eindringende Grubenwasser wird als Tagwasser oder Tagewasser bezeichnet.

Zum Oberflächenwasser gehören neben ablaufendem oder stauendem Niederschlagswasser auch Oberflächengewässer wie Flüsse, Seen, Übergangsgewässer und Küstengewässern.

  1. 1 2 Begriffsbestimmungen Teil: Straßenbautechnik. Ausgabe 2003. Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e. V., ISBN 3-937356-10-X; fgsv-verlag.de (PDF; 0,6 MB).
  2. Tagwasser. In: Luegers Lexikon der gesamten Technik. 2. Auflage. Band 8. Deutsche Verlags-Anstalt, Leipzig / Stuttgart 1910, S. 413–414 (Digitalisat. zeno.org).
  3. Tagwasser. In: Heinrich August Pierer, Julius Löbe (Hrsg.): Universal-Lexikon der Gegenwart und Vergangenheit. 4. Auflage. Band 17: Stückgießerei–Türkische Regenkugel. Altenburg 1863, S. 206 (Digitalisat. zeno.org).