Obergermanisch-Raetischer Limes
| Obergermanisch-Raetischer Limes | |
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| UNESCO-Welterbe | |
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| Karte des Obergermanisch-Raetischen Limes | |
| Vertragsstaat(en): | Deutschland |
| Typ: | Kultur |
| Kriterien: | (ii)(iii)(iv) |
| Referenz-Nr.: | 430 |
| UNESCO-Region: | Europa und Nordamerika |
| Geschichte der Einschreibung | |
| Einschreibung: | 2005 (Sitzung 29) |
| Erweiterung: | 2008 |
Der Obergermanisch-Raetische Limes (ORL) ist ein 550 Kilometer langer Abschnitt der ehemaligen Außengrenze des Römischen Reichs zwischen Rhein und Donau. Dieser Abschnitt des Limes erstreckte sich von Rheinbrohl im Norden/Westen bis zum Kastell Eining an der Donau im Süden/Osten. Der Obergermanisch-Raetische Limes bildete dabei die südliche Fortsetzung des Niedergermanischen Limes, der entlang des Rheins verlief. Im Gegensatz zu dieser natürlichen Grenze wurde in den römischen Provinzen Obergermanien und Raetien eine künstliche Grenzlinie mit Palisaden, Gräben, Wachtürmen und Kastellen errichtet. In nachantiker Zeit wurde der Limes vielerorts als Steinbruch genutzt und ist daher heute größtenteils nicht mehr sichtbar. Der Obergermanisch-Raetische Limes ist ein Bodendenkmal und seit 2005 Weltkulturerbe der UNESCO.