Oberlausitzer Radfahrer-Bund

Der Oberlausitzer Radfahrer-Bund – auch Oberlausitzer Radfahrer-Verband – wurde 1891 gegründet und gehörte 1925 zu den Anschlussverbänden der Vereinigung Deutscher Radsport-Verbände.

1906 hatte der Oberlausitzer Radfahrer-Bund seinen Sitz in Seifhennersdorf und ca. 400 Mitglieder. Einzelfahrer wurden laut Paulis Handbuch nicht aufgenommen. Die Aufnahmegebühr betrug je Verein fünf Mark, pro Mitglied eine Mark. 1925 war der Sitz des Bundes, laut VDRV-Merkbuch, die Stadt Zittau.

1930 ist der „Oberlausitzer Radfahrerverband e.V.“ im Zittauer Einwohnerbuch nochmals erwähnt.

  1. Georg Pauli: Paulis Handbuch der Rad- und Motorradfahrer Sachsens, II. Teil, 1906, S. 2/3.
  2. Georg Pauli: Paulis Handbuch der Rad- und Motorradfahrer Sachsens, II. Teil, 1906, S. 2.
  3. Merkbuch der Vereinigung Deutscher Radsport-Verbände, S. 2, Hannover, 1925.
  4. Georg Pauli: Paulis Handbuch der Rad- und Motorradfahrer Sachsens, II. Teil, 1906, S. 2.
  5. Merkbuch der Vereinigung Deutscher Radsport-Verbände, S. 2, Hannover, 1925.
  6. Oberlausitzer Radfahrer-Verband. In: Einwohnerbuch der Stadt und des Amtsgerichtsbezirks Zittau 1926, III. Teil (Anhang) S. 55. SLUB digital
  7. Oberlausitzer Radfahrerverband e.V. in: Einwohnerbuch der Stadt Zittau 1930, III. Teil (Anhang) S. 56. SLUB digital