Obturation

Als Obturation (von lateinisch obturare verstopfen, verschließen, abdichten) wird in der Medizin die Blockade eines Hohlorgans durch körpereigene (beispielsweise Umfangsvermehrungen wie Tumoren) oder körperfremde Objekte bezeichnet. Per definitionem handelt es sich hierbei um einen Verschluss, der durch Objekte verursacht wird, die innerhalb des Lumens auftreten.

  1. Karl Ernst Georges: obturatio. In: Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch. 8., verbesserte und vermehrte Auflage. Band 2: I–Z. Hahnsche Buchhandlung, Hannover 1918, Sp. 1287 (Digitalisat. zeno.org).