Ocelot (U-Boot)

Ocelot
Schiffsdaten
Flagge Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
Schiffstyp U-Boot
Klasse Oberon-Klasse
Bauwerft Chatham Dockyard, Chatham
Taufe 17. November 1960
Stapellauf 5. Mai 1962
Indienststellung 31. Januar 1964
Außerdienststellung August 1991
Verbleib Museumsschiff seit 1992
Schiffsmaße und Besatzung
Länge 90,7 m (Lüa)
Breite 8,1 m
Tiefgang (max.) 5,5 m
Verdrängung aufgetaucht: 2030 t
getaucht: 2410 t
 
Besatzung 68 Mann
Maschinenanlage
Maschine 2 × Dieselmotoren
2 × Elektromotoren
Maschinen­leistungVorlage:Infobox Schiff/Wartung/Leistungsformat Diesel: je 1840 PS
Elektro: je 3000 PS
Einsatzdaten U-Boot
Aktionsradius 9000 sm
Tauchtiefe, max. 300 m
Höchst-
geschwindigkeit
getaucht
17 kn (31 km/h)
Höchst-
geschwindigkeit
aufgetaucht
11 kn (20 km/h)
Bewaffnung
  • 8 × Torpedorohr ∅ 53,3 cm (6 Bug, 2 Heck, 21 Schuss)

HMS Ocelot (Kennung: S17) ist ein U-Boot der Oberon-Klasse der britischen Royal Navy und das letzte U-Boot, welches in den Chatham Dockyards gebaut wurde.

Die Ocelot war eines der dreizehn U-Boote der Oberon-Klasse, die zwischen 1959 und 1964 für die Royal Navy gebaut wurden. Diese Klasse zeichnete sich dadurch aus, dass sie unter Wasser hohe Geschwindigkeiten von bis zu 17 Knoten erreichen konnte. Sie trugen auch bessere Überwachungsinstrumente als ihre Vorgänger der Porpoise-Klasse und waren mit Zieltorpedos bewaffnet. Zu den weiteren Verbesserungen gehörte die Schalldämmung aller Geräte, was die Oberon-Klasse zu den leisesten U-Booten der Welt machte. Somit war sie sehr für den Einsatz als Unterwasserpatrouille, die Überwachungs- und Geheimdienstmissionen durchführen, geeignet.