Oda (Sachsen)

Oda, auch Aeda oder Oda von Gandersheim genannt (* um 805/806; † 17. Mai 913), war eine fränkische Adelige. Sie war bis 866 die Gemahlin des sächsischen Grafen Liudolf und gilt als Stammmutter des Adelsgeschlechts der Liudolfinger, aus dem die ottonischen Könige hervorgingen. Nach dem Tod ihres Ehemanns zog sie sich ins geistliche Leben zurück, vermutlich als Kanonissin im Stift Gandersheim, wo sie auch beigesetzt wurde. Sie soll ein bemerkenswert hohes Alter von 107 Jahren erreicht haben.

  1. Emil Krüger: Ueber die Abstammung Heinrich’s I. von den Karolingern (= Deutsche Zeitschrift für Geschichtswissenschaft Bd. 9). Akademische Verlagsbuchhandlung von J. C. B. Mohr, Freiburg im Breisgau, 1893, S. 34, (Digitalisat).
  2. Detlev Schwennicke: Europäische Stammtafeln Neue Folge, Band I, Teil 1, Die fränkischen Könige und die Könige und Kaiser, Stammesherzoge und Kurfürsten, Markgrafen und Herzoge des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. 2005, ISBN 978-3-465-03420-9, Tafel 10.
  3. 1 2 Rudolf Köpke und Ernst Dümmler: Kaiser Otto der Große. Duncker & Humblot, Leipzig 1876, S. 7, (Digitalisat).
  4. Emil Krüger: Ueber die Abstammung Heinrich’s I. von den Karolingern (= Deutsche Zeitschrift für Geschichtswissenschaft Bd. 9). Akademische Verlagsbuchhandlung von J. C. B. Mohr, Freiburg im Breisgau, 1893, S. 37, (Digitalisat).