Olof-Palme-Friedensmarsch
Der Olof-Palme-Friedensmarsch war eine von Organisationen aus der Bundesrepublik Deutschland, der Deutschen Demokratischen Republik und der Tschechoslowakei organisierte Friedensdemonstration. Der Marsch setzte sich aus mehreren Pilgerwegen zusammen, die vom 1. bis zum 18. bzw. 19. September 1987 quer durch die DDR führten und an denen sich auch Gruppen der politischen Opposition in der DDR legal beteiligen konnten.
Namensgeber des Marsches war der ehemalige schwedische Ministerpräsident Olof Palme, der am 28. Februar 1986 ermordet worden war. Palme hatte sich angesichts des Wettrüstens zwischen Ost und West für einen atomwaffenfreien Korridor in Mitteleuropa ausgesprochen.
- ↑ Ehrhart Neubert: Geschichte der Opposition in der DDR 1949–1989. Bonn 2000, S. 690.
- ↑ Hans-Erich Schulz: Besser ist sich selber zu bewegen. Der Olof-Palme-Friedensmarsch. In: Sigrid Grabner, Hendrik Röder, Thomas Wernicke (Hrsg.): Potsdam 1945–1989. Zwischen Anpassung und Aufbegehren. Berlin 1999, S. 101–103. Hier: S. 103.