Olszewski-Rohr

Ein Olszewski-Rohr ist eine Vorrichtung zur Tiefenwasserableitung aus Seen; es ist eine einfache Methode, um Seen vor der Eutrophierung oder gar vor dem Umkippen zu bewahren oder eutrophierte Seen zu sanieren. Voraussetzung ist, dass die Durchflussrate des Sees ausreicht, um einen sanierenden Effekt zu erzielen. Es ist benannt nach dem Limnologen Przemysław Olszewski, der das Verfahren in den 1950er-Jahren am Kortowo-See in Polen zum ersten Mal anwandte. Die Idee dazu wurde bereits 1944 vom Schweizer Biologen Eugen A. Thomas publiziert.

  1. Roland Pechlaner: Die Restaurierung des Piburger Sees (Tirol). In: Carinthia II. Sonderheft 31, Klagenfurt 1971, S. 97–115 (Digitalisat auf uibk.ac.at).