Olympische Geschichte Österreichs

AUT

AUT

Österreichische Sportler waren bei allen Olympischen Spielen der Neuzeit vertreten, wobei infolge des Ersten Weltkriegs für Olympia 1920 im belgischen Antwerpen keine Einladung ausgesprochen wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Österreich bereits 1948 wieder akzeptiert, Deutschland erst 1952. Dabei schwankte die Teilnehmerzahl von 3 (1896 in Athen) bis 183 (Berlin, 1936). Bis 1918 nahmen ebenso Sportler aus anderen Teilen des österreichischen Teils der österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie an den Olympischen Spielen teil.

Mit Ausnahme der Sommerspiele in Tokio 1964 und in London 2012 gelang es bei jeder Teilnahme, zumindest eine Medaille zu erringen. Mit insgesamt 250 Medaillen (Stand: 20. Februar 2022) liegt der Schwerpunkt bei den Wintersportarten (insbesondere im alpinen Skisport), wo Österreich den ewigen Medaillenspiegel in dieser Disziplin anführt. Demgegenüber stehen 101 Medaillen in Sommersportarten (Stand: 11. August 2024). Österreich ist damit neben Norwegen, Liechtenstein und der Schweiz eines von nur vier Ländern, das bei Winterspielen bisher erfolgreicher war als bei Sommerspielen (Stand: August 2024).