Onymität

Onymität (von altgriechisch -ώνυμος, -ṓnumos ‚benannt‘) bedeutet, dass ein Werk den Namen seines Autors trägt und dass dieser Name kein Pseudonym, sondern ein Realname (Orthonym, früher auch Alethonym) ist. Der Begriff wurde als Gegensatz zum Begriff der Anonymität (von altgriechisch ἀνώνυμos , anṓnumos ‚anonym, anonymisch‘) gebildet und 1987 vom französischen Literaturtheoretiker Gérard Genette geprägt.

  1. Heinrich Maria Schuster: Das Urheberrecht der Tonkunst in Oesterreich, Deutschland und andern europäischen Staaten mit Einschluss der allgemeinen Urheberrechtslehren. C.H. Beck, 1891, S. 108 (google.de [abgerufen am 22. August 2022]).