Opel Kapitän/Admiral/Diplomat B

Opel
Opel Diplomat 5,4 V8 (1976)
KAD Serie B
(Kapitän, Admiral, Diplomat)
Produktionszeitraum 1969–1977
Klasse Oberklasse
Karosserieversionen Limousine
Motoren Ottomotoren:
2,8–5,4 Liter
(95–169 kW)
Länge 4907–5070 mm
Breite 1835–1852 mm
Höhe 1450 mm
Radstand 2845–2995 mm
Leergewicht 1475–1720 kg
Vorgängermodell Opel KAD Serie A
Nachfolgemodell Opel Senator

Die Modelle Kapitän, Admiral und Diplomat der Serie B, kurz auch als KAD B bezeichnet, wurden von März 1969 bis Juli 1977 gebaut. Sie sind nach Meinung mancher Autoren die letzten Oberklassemodelle der seinerzeit zum US-amerikanischen Automobilkonzern General Motors (GM) gehörenden Automobilmarke Opel, was die Adam Opel AG selbst anders sieht.

Die ausschließlich viertürigen Stufenhecklimousinen waren mit Reihen-Sechszylinder- oder V8-Ottomotoren mit einer Leistung von 95 bis 169 kW (129 bis 230 PS) erhältlich.

  1. Eckhart Bartels, Rainer Manthey: Opel: Fahrzeug-Chronik Band 2: 1952–1990. Podszun, Brilon 2012, ISBN 978-3-86133-620-4, S. 44/45 und 71/72.
  2. Vgl. Opel Firmengeschichte – 1978: „Mit dem luxuriösen Viertürer Senator und dem rassigen Schrägheck-Coupé Monza kommen zwei neue Stars der automobilen Oberklasse [sic!] auf den Markt. Spitzentriebwerk für beide Modelle ist ein neuer Dreiliter-Sechszylinder-Motor mit 180 PS.“
  3. Vgl. Die OMEGA Story. Nie gab es so viel über ein Auto zu erzählen. Adam Opel Aktiengesellschaft (Hrsg.), Rüsselsheim Oktober 1986, Kapitel I, S. 16–17: „… Was war [nach dem Kadett C ab 1979/80er-Jahre] aus der Großen Klasse [sic!] geworden? 1978 stellte Opel den Senator vor und das Sport-Coupé Monza. Die Fachwelt war begeistert von diesem Konzept einer großzügigen Limousine mit bis dahin auch von der Konkurrenz nicht erreichten Fahreigenschaften. Der Markt nahm die Modelle an, in einer Zeit, in der souveränes Understatement gefragter war als das Herumfahren von Status-Symbolen.“