Opt-out (Permission Marketing)

Im Marketing bezeichnet Opt-out (engl. to opt out (of), ‚sich gegen etwas entscheiden‘) den Widerspruch einer Person gegen die Nutzung ihrer personenbezogenen Daten zur Zusendung oder zur Anzeige von Werbung. Im Gegensatz dazu wird im Permission Marketing eine ausdrückliche Einwilligung, ein so genannter Opt-in eingeholt.

Mit Opt-out wird insbesondere im E-Mail-Marketing der Widerspruch gegen den Versand von Marketing-Newslettern benannt. Dabei sind Bereich der Spam-E-Mails Fälle missbräuchlicher Opt-out-Links bekannt, die nur zur Verifizierung des Empfängers dienen und zu einer verstärkten Nutzung der E-Mail-Adresse führen können.

In manchen Bereichen ist der Eintrag in Robinsonlisten ein Angebot, wie ein Betroffener gegenüber allen Werbetreibenden, die ihre Adressbestände gegen eine solche Liste abgleichen, seinen Widerspruch gegen den Empfang von unverlangter Werbung erklären kann.

  1. Martin Fiutak: FTC: US-Gesetz bekommt Spam in den Griff, ZDNet vom 21. Dezember 2005, abgerufen am 22. Juni 2016
  2. Alastair Tempest: Robinson lists for efficient direct marketing. In: Manfred Krafft, Jürgen Hesse, Jürgen Höfling, Kay Peters, Diane Rinas (Hrsg.): International Direct Marketing – Principles, Best Practices, Marketing Facts. Springer, 2007, ISBN 978-3-540-39631-4.