Oranierfürsten (Berlin)

Die Oranierfürsten waren fünf Bronzeplastiken, die sich von 1907 bis 1950 auf der Lustgartenterrasse des Berliner Schlosses befanden, wo sie an die einst enge Verbindung zwischen den Häusern Oranien-Nassau und Hohenzollern erinnerten, dessen Könige und Kaiser als Nachfahren Luise Henriettes den Titel Prinz von Oranien trugen. Von den ursprünglich fünf Oranierfürsten wurden vier nach dem Krieg von dem SED-Regime eingeschmolzen; nur eine Bronzeplastik blieb erhalten. Zeitgenössische Abgüsse befinden sich heute an drei verschiedenen Standorten in Europa, in Apeldoorn, London und Wiesbaden.